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Haltbarkeit von Sonnencreme: Können Sie Sonnencreme vom letzten Jahr sicher verwenden?
Der Frühling ist endlich da! Auch wenn die Sonne nicht so lange scheint und noch nicht so intensiv ist wie im Sommer, ist es wichtig, die Haut vor schädlichen UV-A- und UV-B-Strahlen zu schützen. Du hast eine Sonnencreme aus dem letzten Jahr gefunden und fragst dich, ob du sie noch verwenden kannst? Wie lange Sonnenschutzprodukte haltbar sind und wie du sie am besten lagerst, erfährst du in unserem heutigen Blogpost! HaltbarkeitDie Haltbarkeit von Sonnenschutzprodukten ist oft auf der Verpackung angegeben, genau wie bei Lebensmitteln und Getränken. Sie beträgt häufig 12 Monate. Das bedeutet, dass du das Sonnenschutzmittel innerhalb von 12 Monaten nach dem ersten Öffnen aufbrauchen solltest. Bewahre es immer an einem trockenen, kühlen und dunklen Ort auf, da die Wirksamkeit sonst nachlässt.Unsere Sonnenschutzprodukte haben im ungeöffneten Zustand eine Haltbarkeit von 36 Monaten. Ab dem ersten Öffnen beträgt die Haltbarkeit 12 Monate. Nach diesem Zeitraum musst du sie nicht wegwerfen, aber der Lichtschutzfaktor nimmt ab. Das bedeutet, dass du weniger geschützt bist und das Sonnenschutzprodukt häufiger auftragen musst. Dieselben Angaben für die Haltbarkeit gelten gilt auch für unser kühlendes Aftersun Gel. Vor allem bei Aftersun ist es wichtig, das Produkt nach dem Öffnen nicht länger als ein Jahr zu verwenden. Es könnten sich Bakterien bilden und du solltest es nach Ablauf der 12 Monate auf keinen Fall auf empfindlicher oder geröteter Haut verwenden! Bist du dir noch unsicher? Überprüfe deine Sonnenschutzprodukte auf dieselbe Art, wie du es auch bei Lebensmitteln und Getränken tun würdest. Hat sich der Duft verändert? Dann solltest du es besser nicht verwenden. Ist dein Sonnenschutzprodukt sehr wässrig oder enthält es Klumpen? Schmeiß es lieber weg! Es könnte sein, dass das Produkt nicht mehr richtig funktioniert. Aufbewahrung von SonnenschutzproduktenBewahre deine Sonnenschutzprodukte an einem trockenen, kühlen und dunklen Ort auf. Wichtig: das Badezimmer ist auf Aufbewahrungsort ungeeignet, da sich die Temperatur dort ständig ändert. Lege sie lieber in eine Schublade in deinem Schlafzimmer oder in einen geschlossenen Schrank.Enjoy the sun!
Erfahren Sie mehrSonnenschutz zur Gewohnheit machen? Beste Entscheidung ever.
Sonnencreme drauf, Hut auf, UV-Kleidung an – und das jeden Tag, sobald es draußen heller wird? Klingt erstmal nach noch einem Punkt auf deiner eh schon vollen To-do-Liste, oder? Aber was, wenn du damit nicht nur den Tag rettest, sondern deinem Kind etwas mitgibst, das es ein Leben lang schützt? Kinder lernen durch Wiederholung – auch beim SonnenschutzDu weißt es selbst: Nichts funktioniert bei kleinen Kindern so gut wie Wiederholung. Ob Einschlafritual oder Zähneputzen – Routinen geben Sicherheit. Genau so ist es auch mit Sonnenschutz. Wenn dein Kind von Anfang an erlebt, dass Eincremen, UV-Shirt und Sonnenhut einfach dazugehören, wird das irgendwann zur Selbstverständlichkeit.Und später erinnert es dich daran, wenn du es mal eilig hast. Versprochen.Warum Sonnenschutz mehr ist als ein SommerthemaDie Haut von Babys und Kleinkindern ist besonders empfindlich. Sie kann sich noch nicht selbst schützen, speichert aber jeden Sonnenbrand – und das langfristig. Deshalb lohnt es sich, früh eine gesunde Haltung zum Thema Hautschutz aufzubauen.Oder anders gesagt: Was heute Routine ist, ist morgen gesunde Gewohnheit.So baust du einfache Routinen aufKeine Sorge, du musst deinen Alltag dafür nicht umkrempeln. Ein paar einfache Kniffe reichen:Nach dem Zähneputzen eincremen – ganz selbstverständlich, wie ein Teil vom Morgenritual.Am See oder im Urlaub: UV-Schutzkleidung statt Stress – spart dir das tägliche Diskussionsthema „Eincremen vergessen“ und schützt zuverlässig.Der Sonnenhut liegt immer bereit – im Rucksack, im Kinderwagen, an der Tür.Mach’s vor! – Wenn dein Kind sieht, dass du dich eincremst, will es meist auch. Und das ist super.Vom Mitmachen zum VerstehenFrüher oder später wird dein Kind fragen: Warum machen wir das eigentlich? Das ist deine Chance. Erklär kindgerecht, dass die Sonne zwar schön, aber stark ist. Dass unsere Haut Schutz braucht, damit sie gesund bleibt. Und dass das Eincremen kein Muss ist – sondern ein Akt der Selbstfürsorge.Du hilfst deinem Kind damit, nicht nur Haut, sondern sich selbst ernst zu nehmen.Also: Was sich heute manchmal nach Extraaufwand anfühlt, zahlt sich doppelt aus: für gesunde Haut und starke Routinen. Du legst damit das Fundament dafür, dass dein Kind später selbstbewusst und eigenständig auf sich achtet – mit Leichtigkeit und Verständnis.Naïf unterstützt dich dabei mit sanften (Sonnenschutz)Produkten auf mineralischer Basis, die das Eincremen angenehm machen – für dein Kind und für dich.Guter Schutz. Gutes Gefühl. Jeden Tag.
Erfahren Sie mehrDrüber oder drunter? Sonnencreme vs. Tagescreme
Weißt du eigentlich, was du zuerst benutzen solltest? Im Sommer verändert sich deine Hautroutine. Daher heute die Antwort auf die Frage: Zuerst die Tagescreme oder den Sonnenschutz? Um zu beginnen: Es gibt zwei Arten Sonnencreme.Der Unterschied zwischen Sonnencremes mit chemischem oder mineralischem FilterDies beeinflusst die Antwort auf die Frage: Zuerst die Tagescreme oder den Sonnenschutz? Ein mineralischer Filter wird gelegentlich auch physischer Filter genannt. Diese Filter stammen von Mineralien, wie Titandioxid, Anatas oder Brookit. Wir erkennen diese an den Inhaltsstoffen Zinkoxid und Titandioxid. Genau wie Stein wird die Sonne mit einem physischen Filter auf der Haut gespiegelt, sodass die Haut vor UVA- und UVB-Strahlen geschützt wird. Der Vorteil? Du bist direkt nach dem Auftragen geschützt. Nachteil? Ein mineralischer Filter kann einen weißen Film auf der Haut hinterlassen.Ein chemischer Filter zieht dagegen in die Haut ein und absorbiert dort das Sonnenlicht. Es entsteht eine chemische Reaktion, sobald die Haut mit UV-Strahlung in Kontakt kommt. Der Nachteil eines chemischen Filters ist, dass häufig Hautreizungen entstehen können und das Produkt in den Blutkreislauf gelangen kann (Klimová et al., 2013). Das möchten wir natürlich nicht! Zuerst die Tagescreme oder den Sonnenschutz?Hier die Antwort: Nimm zuerst die Tagescreme. Warum? Dadurch können die wirksamen Stoffe Deiner Tagescreme ihre Arbeit machen. Trage die Tagescreme also auf und lass sie gut einziehen. Danach trägst Du den Sonnenschutz auf. Wichtiger Hinweis: Bei einem chemischen Filter ist es andersherum, dieser muss nämlich in Kontakt mit der Haut kommen, um seine Arbeit zu machen.Und wie ist das mit Make-up?Foundation mit Sonnenschutz vermischen, das klingt so einfach - aber leider funktioniert es nicht so. Die Foundation reduziert nämlich den Faktor Deiner Sonnencreme erheblich. Außerdem können die Inhaltsstoffe sich gegenseitig beeinträchtigen und die Wirkung abschwächen. Also besser nicht!Schlussfolgerung: Trage Deine Sonnencreme unter Deinem Make-up, aber über Deiner Tagescreme auf. Nicht vermischen, geduldig einziehen lassen und weitercremen. Und jetzt los, ab in die herrliche Sonne!
Erfahren Sie mehrSonnenbrand bei Babys vorbeugen und behandeln
Die sonnigen Monate sind für Babys und Kleinkinder eine tolle Zeit. Bei Aktivitäten im Freien vergisst die ganze Familie die Zeit und genießt die strahlende Sonne. Da passiert es manchmal, dass die Kinder einen Sonnenbrand bekommen, obwohl man doch eigentlich so sorgfältig auf den Sonnenschutz geachtet hat. Wie gefährlich ein Sonnenbrand für dein Baby ist und was du tun kannst, um die Beschwerden zu lindern und einem Sonnenbrand vorzubeugen, erfährst du im Folgenden. 1. Wie gefährlich ist Sonnenbrand bei Babys?Jedes Mal, wenn dein Kind einen Sonnenbrand bekommt, hat das eine Auswirkung auf den Gesundheitszustand. Bei jedem Sonnenbrand werden tiefe Hautschichten beschädigt. Das ist besonders dann bedenklich, wenn Sonnenbrände häufiger vorkommen. Wenn dein Baby eine helle Haut hat, besteht ein höheres Risiko, einen Sonnenbrand zu bekommen.Für Babys kann ein Sonnenbrand starke Schmerzen verursachen und allgemeines Unwohlsein nach sich ziehen und sogar Fieber hervorrufen. Jeder Sonnenbrand erhöht das Hautkrebsrisiko. Das klingt zunächst bestimmt erst einmal alarmierend und beängstigend. Aber du kannst viel für dein Baby tun, wenn es einen Sonnenbrand hat und dafür sorgen, dass es gar nicht erst zum Sonnenbrand kommt. 2. Was tun bei Sonnenbrand bei Babys?Wenn dein Baby trotz aller Schutzmaßnahmen doch einmal einen Sonnenbrand bekommen hat, kannst du ihm so helfen: betroffene Körperpartien mit einem kalten Tuch bedeckenkalte Umschläge mit Kamillenteemit lauwarmem Wasser duschen/badenmilde Feuchtigkeitscreme ohne Duftstoffe verwendenausreichend Flüssigkeit zuführenkühlende Aloe Vera Produkte verwenden (für einen noch besseren Effekt das Produkt im Kühlschrank aufbewahren)3. Wie kann ich Sonnenbrand bei Babys vorbeugen?Wenn der Sonnenbrand überstanden ist, geht es darum, einem nächsten Sonnenbrand vorzubeugen. Damit dies gelingt, kannst du Folgendes tun:lange, weite Kleidung aus dicht gewebten Stoffen (z.B. Baumwolle), die über einen UV-Schutzfaktor verfügt Mütze mit Nackenschutz und Schirm Sonnenbrille mit UV-Schutz Mineralischen Sonnenschutz auftragen. Diesen etwa eine halbe Stunde, bevor du mit deinem Baby ins Freie gehst, auftragen und alle zwei Stunden neu auftragen und nach jedem Wassergangmöglichst im Schatten aufhalten 4. Sonnenschutz von Naif CareDamit du und dein kleiner Liebling den Sommer in vollen Zügen genießen kannst, haben wir von Naïf Care Sonnenschutzprodukte entwickelt, die Schutz vor UV-Strahlen, Nachhaltigkeit und Hautverträglichkeit in sich vereinen. Unsere Sonnencreme für Baby und Kind hat einen LSF von 50 und beinhaltet einen mineralischen Filter aus Zinkoxid. Durch ihre Wasserbeständigkeit ist sie der perfekte Begleiter für die Sommermonate. Nach einem tollen Tag draußen ist die Haut deines Babys dankbar für das After Sun Spray, das mit natürlichem Aloe Vera Saft die Haut sanft kühlt. Es hat eine beruhigende Wirkung auf die Haut, spendet obendrein Feuchtigkeit und trocknet die Haut dank des pflanzlichen Glycerins nicht aus. 5. FazitDie Gefahr und Belastung durch einen Sonnenbrand bei Babys sind nicht zu unterschätzen. Sonnenbrände sind besonders für Babys sehr unangenehm und stellen außerdem ein potenzielles Gesundheitsrisiko dar. Wie gut, dass du etwas dagegen tun kannst. Durch kalte Kamillentee-Umschläge, kühlende Salben und Aloe Vera wird die strapazierte Babyhaut sanft gepflegt. Um dein Baby so gut wie möglich vor einem Sonnenbrand zu schützen, kannst du dein Baby mit der passenden Kleidung versorgen, schattige Plätze aufsuchen und einen geeigneten Kopfschutz besorgen. Wenn du dann noch die perfekte Sonnencreme für die Haut deines Babys gefunden hast, steht sommerlichen Aktivitäten im Freien nichts mehr im Weg.
Erfahren Sie mehrDie Wissenschaft hinter unserem Sonnenschutz: Zinkoxid erklärt
Es wird für dich keine Überraschung sein, dass unser Sonnenschutzmittel einen UV-Filter auf Zinkoxidbasis enthält. Dies macht es zu einem mineralischen Sonnenschutzmittel. Wir haben uns bewusst für Zinkoxid entschieden, denn Zinkoxid hat viele Vorteile! Wir glauben daher, dass Sonnenschutzmittel mit einem UV-Filter auf Zinkoxidbasis die beste Option ist und wir erklären dir gerne, warum. Zunächst also mineralischer Sonnenschutz. Aber wie steht es mit dem nicht-mineralischen UV-Filter, den wir dieses Jahr als Booster zu unserer Formel hinzugefügt haben? Wir glauben an die ständige Weiterentwicklung unserer Produkte. Als erste niederländische Marke mit mineralischem Sonnenschutzmittel machen wir jedes Jahr Schritte, um den idealen Sonnenschutz zu entwickeln. Dieses Jahr haben wir diesen Booster hinzugefügt. Wichtig zu wissen ist, dass unser Produkt etwa achtmal mehr Zinkoxid enthält als Bis-ethylhexyloxyphenol methoxyphenyl triazine. Daher können wir mit Vertrauen sagen, dass Zinkoxid der Hauptbestandteil unseres UV-Filters ist. Möchtest du wissen, warum wir diesen Booster hinzugefügt haben? Das kannst du hier lesen. Wir erklären dir auch gerne, warum wir jetzt doch an einem nicht-mineralischen UV-Filter glauben (und warum wir nicht mehr von mineralisch vs. chemisch sprechen).Beim Sonnenschutzmittel glauben wir, dass Zinkoxid die beste Wahl ist. Ist es perfekt? Nein, aber wir denken, dass es das am wenigsten schädliche ist. Wir erklären gerne, warum. Es ist eine etwas technische Geschichte, also gedulde dich mit uns.Wir betrachten Zinkoxid als die sicherste Option, weil es in Zn2+-Ionen zerfällt, die natürlicherweise im Meer vorkommen. Ist es vollständig sicher? Nun ja, alles, was wir tun, hat eine Auswirkung, aber wir streben immer nach der am wenigsten schädlichen Option. Einige Studien haben mögliche negative Auswirkungen von Zinkoxid auf Korallen, Algen und Fische gezeigt. Diese Studien deuten jedoch darauf hin, dass die beobachteten Auswirkungen eher mit einem lokalen Anstieg der Konzentration von Zinkionen als mit der Anwesenheit von Zinkoxid selbst zusammenhängen.Es ist wichtig zu beachten, dass die meisten Studien Konzentrationen von Zinkoxid verwenden, die viel höher sind als das, was realistisch gesehen in den Ozean gelangen könnte. Realistische und realistische Auswirkungen von Zinkoxid auf die Umwelt sowie Expositions- und Risikomatrizen wurden ausführlich untersucht. Selbst wenn wir alle Zinkoxid verwenden und die Konzentration von Zinkionen im Wasser dadurch natürlicherweise ansteigt, stellt Zinkoxid in Sonnenschutzmitteln keine Bedrohung für das Meereslebens dar. Unsere Forschung deutet darauf hin, dass es immer noch weniger schädlich ist als die Verwendung einiger anderer UV-Filter.Warum wir denken, dass Zinkoxid die beste Option ist:Zink ist ein natürliches Element mit einem komplexen Kreislauf. Es ist in Böden und Wasser vorhanden, und die Konzentration variiert natürlicherweise durch natürliche Ereignisse, das lokale Ökosystem, Wechselwirkungen mit anderen Chemikalien und physikalische Parameter wie pH-Wert. Natürlich haben menschliche Aktivitäten auch Auswirkungen auf die Verteilung von Zink auf der Erde. Obwohl wir Zink nicht erzeugen, gewinnen wir es aktiv ab und machen es in unserer Umgebung verfügbarer. Verschiedene Industrien verwenden Zink oder zinkbasierte Materialien, wie Bergbau, Automobilindustrie, Farben, Kosmetika und Arzneimittel. Im Jahr 2023 machten Kosmetika und Pharmazie etwa 10-12% des weltweiten Zinkoxidmarktes aus. Zinkoxid ist nur eine der industriell genutzten Zinkquellen. Die Auswirkungen von Sonnenschutzmitteln auf die Gesamtzinknutzung durch Menschen ist relativ gering, aber wir nehmen dies ernst und untersuchen die potenziellen Risiken unseres Sonnenschutzmittels für das Ökosystem gründlich.Verschiedene Studien berichten von einer Zunahme des Zinkgehalts in lokalen Gewässern und Böden, wobei menschliche Aktivitäten eine Rolle zu spielen scheinen. Einige Analysen können zeigen, dass ein Teil des Zinkzuwachses an bestimmten Orten auf Bergbauaktivitäten seit Beginn der industriellen Revolution zurückzuführen ist, mit praktisch keiner Auswirkung durch heutige Aktivitäten. Zink spielt eine wichtige Rolle in den physiologischen Prozessen der meisten Arten, einschließlich des Menschen.Bei der Untersuchung der Rolle von Zinkoxid und Sonnenschutzmitteln haben einige Studien mögliche negative Auswirkungen von Zinkoxid auf Korallen, Algen und Fische gezeigt. Diese Studien deuten darauf hin, dass beobachtete Effekte wahrscheinlicher auf einen lokalen Anstieg der Konzentration von Zinkionen aufgrund des Zerfalls von Zinkoxid in Wasser zurückzuführen sind, als auf die Anwesenheit von Zinkoxid selbst. Unsere Literaturrecherche zeigte, dass Zinkoxid Auswirkungen auf das Meereslebens haben kann, besonders auf Arten, die bereits empfindlich gegen Zink sind. Die Form des Sonnenschutzmittels (Nano oder Non-Nano Zinkoxid) scheint diese Arten nicht mehr zu beeinflussen als andere Formen. Der Beitrag zum lokalen Zinkanstieg in Boden und Wasser ist wahrscheinlich vernachlässigbar im Vergleich zu anderen Industrien, sowohl in der Vergangenheit als auch heute.Bemerkenswert ist, dass viel mehr Studien zu den Umweltauswirkungen von mineralischen Sonnenschutzmitteln (75%) durchgeführt wurden als von nicht-mineralischen (25%), was die negativen Schlussfolgerungen über diese Filter vergrößern kann. Um ein vollständiges und klares Bild zu erhalten, ist es wichtig, auch andere UV-Filter und ihre Auswirkungen auf das Ökosystem zu untersuchen.Es gibt nur wenige UV-Filter, die im UVA1-Bereich aktiv sind. Schutz vor UVA1-Strahlung ist wichtig, da diese den wichtigsten Beitrag zu langfristigen Sonnenschäden an der Haut leistet, einschließlich Hautkrebs. Daher müssen Sonnenschutzmittel mehrere UVA1-Filter enthalten, um einen Breitspektrum-Schutz zu bieten, einschließlich:Avobenzone (Butyl Methoxydibenzoylmethane)Ecamsule (Terephthalylidene dicamphor sulfonic acid) – einzigartig für L'Oréal wegen PatentenOxybenzoneOctocryleneZinkoxidBEMT (Bis-ethylhexyloxyphenol methoxphenyl triazine) – Filter der neuen GenerationMBBT (Methylene bis-benzotriazolyl tetramethylbutylphenol) – Filter der neuen GenerationDHHB (Diethylamino hydroxybenzoyl hexyl benzoate) – Filter der neuen GenerationJeder Filter hat seine eigenen Spezifikationen bezüglich Formulierung und zulässiger Höchstmenge, was beeinflusst, wie viele Filter zusammen hinzugefügt werden müssen, um den gewünschten Schutz zu erreichen. Bisher konnte nur Zinkoxid allein als Breitspektrum-UV-Filter hinzugefügt werden.AvobenzoneAvobenzone oder Butyl Methoxydibenzoylmethane ist der am häufigsten verwendete UVA1-Filter in nicht-mineralischen Sonnenschutzmitteln. Einige Studien zeigen, dass dieser Filter spezifische Meeresorganismen beeinflusst und möglicherweise hormonelle Auswirkungen hat. Ein Risiko von Avobenzone ist seine Photoinstabilität, was bedeutet, dass es mit anderen Verbindungen kombiniert werden muss, um stabil zu sein, was Hautreaktionen auslösen kann. Es ist ein synthetisches Molekül, das sich in der Umwelt ansammelt, was bedeutet, dass die Konzentration ansteigt und in unseren Wasseraufbereitungsanlagen schwer zu entfernen ist. EWG meldete, dass dieser Bestandteil in dem FDA-Vorschlag von 2019 stand, um ihn nicht auf die sichere und wirksame Liste zu setzen, aufgrund bestehender Ergebnisse und des Mangels an starken Daten.OxybenzoneOxybenzone, auch Benzophenon-3 genannt, wurde ausgiebig untersucht wegen seiner Rolle bei Korallenbleiche und Risiko für einige Meeresorganismen. Daher ist es seit 2021 in das Verbot von Hawaii aufgenommen, um ihre Korallenriffe zu schützen. Es ist auch ein synthetisches Molekül, das sich ansammelt und schwer zu aus unserem Abwasser zu entfernen ist. Es hat auch gesundheitliche Probleme, wobei es verdächtigt wird, ein Hormonveränderer zu sein. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass es vom SCCS bewertet und für sicher erklärt wurde, wenn es in der Sonnenschutzcreme verwendet wird.OctocryleneOctocrylene wird kürzlich auf eine Erweiterung des Hawaii-Verbots untersucht. Einige Studien berichten von Ansammlung und potenziellen hormonellen Auswirkungen auf einige Meeresorganismen Arten. Kürzlich veröffentlichte das SCCS seine Stellungnahme zu Octocrylene für den menschlichen Verbrauch und kam zu dem Ergebnis, dass es in der im Sonnenschutzmittel verwendeten Konzentration sicher ist, da die Ergebnisse nicht überzeugend genug waren.Aus unserer Forschung zu BEMT und DHHB wurden keine Gesundheits- oder Umweltrisiken bei der Verwendung dieses Filters berichtet.BEMTUnsere Literaturrecherche zu BEMT zeigte keine gemeldeten Gesundheits- oder Umweltrisiken bei der Verwendung dieses Filters. Es ist ein stabiler Filter und bleibt aufgrund seiner Größe auf der Haut, was das Risiko von Hautreizungen minimiert. Allein kann es bereits einen SPF20 bei maximaler Anwendung bieten, was es zu einem geeigneten Booster für andere UVA-Filterschutz macht. Es wird voraussichtlich auch 2025 von der FDA genehmigt, die für ihre strengen Richtlinien bei der Akzeptanz neuer UV-Filter bekannt ist, was BEMT zum ersten neuen UV-Filter macht, der in mehr als 20 Jahren in den USA zugelassen wird.Aus unserer ersten Bewertung von MBBT und DHHB wurden keine gemeldeten Gesundheits- oder Umweltrisiken bei der Verwendung dieser Filter identifiziert. Bisher haben wir MBBT und DHHB noch nicht tiefgründig untersucht, aber sie stehen auf unserer Liste, um unsere Position zu diesen beiden neuen Filtern zu bestimmen.Unsere SchlussfolgerungNach sorgfältiger Prüfung verschiedener Optionen mussten wir eine Reihe von Kompromissen eingehen. Da der Schutz vor UVA1 wichtig ist, muss mindestens einer der UVA1-Filter in die Formel aufgenommen werden. Basierend auf unserem derzeitigen Wissen und mit Rücksicht auf die Umwelt- und Menschensicherheit haben wir beschlossen, Avobenzone, Octocrylene und Oxybenzone nicht in unseren Sonnenschutzmitteln zu verwenden. Wir haben uns auf Zinkoxid als unsere beste Option konzentriert.Filter der neuen Generation wie BEMT und DHHB bieten Möglichkeiten für hybride Zinkoxid-basierte Formeln. Leider können sie nicht allein für den UVA-Schutz verwendet werden und müssen daher immer mit einem anderen UV-Filter kombiniert werden. In unserem Fall ist Zinkoxid daher die einzige Option.Wir glauben an hybride Sonnenschutzformeln mit diesen Filtern der neuen Generation, da sie nicht in die Haut eindringen und daher für empfindliche Haut geeignet sind. Basierend auf bisherigen Studien zeigen sie keine schädlichen Auswirkungen auf Mensch und Umwelt. Zinkoxid-basierter Sonnenschutz braucht immer einen Booster. Bis-ethylhexyloxyphenol methoxyphenyl triazine ist bekannt für seine hohe Wirksamkeit bei niedrigen Konzentrationen, was es bei hohen SPF-Werten beliebt macht. Es wird auch für seine ausgezeichnete Fotostabilität und weil es die Stabilität anderer Sonnenschutzmittel verbessert, gepriesen. Und genau diese Stabilität ist bei mineralischem Sonnenschutz wichtig.Wir glauben vor allem, dass wir ständig weiterentwickeln und mit aktuellem Wissen handeln müssen. Das bedeutet, dass wir nicht denken, dass es einen perfekten Weg gibt, aber dass wir jedes Jahr unser Bestes geben können, um mit dem bis dahin verfügbaren Wissen die besten Entscheidungen zu treffen. Das ist für uns gute Pflege, und wir werden dies immer so transparent wie möglich kommunizieren.
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