Bei der Wahl Ihres Sonnenschutzes schauen Sie wahrscheinlich auf den SPF (oder Lichtschutzfaktor) auf der Verpackung. Sie denken vielleicht: je höher, desto besser, richtig? Und wir alle wissen, dass SPF 50 höher ist als SPF 30 oder SPF 15. Aber was bedeutet diese Zahl eigentlich? Und welcher Faktor ist notwendig, damit Sie und Ihr Mini (Ihre Minis) unterwegs gut geschützt sind? Keine Sorge, wir erklären es Ihnen!
Was ist SPF?
Was bedeutet SPF eigentlich? SPF steht für Sun Protector Factor (Sonnenschutzfaktor). Es ist buchstäblich der Faktor, der angibt, wie gut Sie geschützt sind. Ein Sonnenschutzmittel schützt die Haut vor einem großen Teil der UV-Strahlung, aber ein kleiner Teil der UV-Strahlung wird immer durchdringen. Mit einem SPF 30 werden 96,6% der UVB-Strahlung blockiert und mit einem SPF 50 sogar 98%. Aber was hat das mit Verbrennungen zu tun? Mit einem SPF 30, der richtig aufgetragen wird (ausreichende Menge und alle zwei Stunden), wird Ihre Haut 30-mal weniger oft verbrennen als ohne Schutz. Und mit einem SPF 50 (wie Sie vielleicht erraten haben) 50-mal weniger. Die Wirkung eines SPF hängt also auch davon ab, wie Ihre Haut ohne Sonnencreme reagiert.
UVA und UVB
Es gibt zwei Arten von UV-Strahlung: UVA und UVB. SPF schützt vor UVB, diese Strahlung führt zu Verbrennungen. Aber es ist genauso wichtig, sich gut vor UVA zu schützen – die Strahlung, die den Hautalterungsprozess beschleunigt. Keine Verbrennungen, aber Hautschäden. Zum Glück gibt es Sonnencreme, die vor sowohl UVA als auch UVB schützt, also achten Sie immer darauf!
Benötigen Sie eine Merkhilfe für den Unterschied zwischen UVA und UVB? UVA-Strahlen führen zu Hautalterung: das A für Aging (Alterung). UVB-Strahlen führen zu Sonnenbrand: das B für Burning (Verbrennung). Jetzt werden Sie es nie vergessen!
Welcher Faktor ist notwendig?
Wichtig zu wissen ist, dass kein Sonnenschutzmittel 100% Schutz vor der Sonne bietet. Für Erwachsene empfiehlt die Dutch Skin Foundation, an einem Sommertag mindestens Faktor 30 zu verwenden und alle 2 Stunden erneut aufzutragen. Sonnencreme mit einem UV-Filter auf Basis von Zinkoxid (Mineral) erzeugt eine dünne Schicht auf der Haut, die UV-Strahlung reflektiert. Mit der Zeit wird diese Schicht durch Reibung, Schweiß und Schwimmen beschädigt. Es ist daher wichtig, den Schutz regelmäßig erneut aufzutragen, auch bei wasserfester Sonnencreme.
Für Babys* und Kinder wird empfohlen, Faktor 30 oder 50 zu verwenden. Je nach Hauttyp Ihres Minis. Darüber hinaus empfiehlt die Dutch Skin Foundation, nicht nur Sonnencreme zu verwenden, sondern auch zu vermeiden, zu kleiden und aufzutragen. Halten Sie Ihre Kinder also so viel wie möglich im Schatten und tragen Sie bedeckte (oder UV-schützende!) Kleidung und einen Hut oder eine Kappe.
*Für Babys bis 12 Monate wird empfohlen, sie so viel wie möglich aus der Sonne zu halten.
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